Feiertage in der Türkei – Gedenken an Atatürk

Die Feiertage in der Türkei haben eine lange Tradition und erinnern meist an wichtige Ereignisse von nationaler Bedeutung. Die meisten Feste werden gemeinschaftlich kulturell gefeiert. So gibt es auch zum Gedenken an Atatürk, dem großen Befreier und Reformator der Türkei zwei Feiertage. Der 19. Mai wird als Feiertag des Sports, der Jugend und als Gedenken an Atatürk bezeichnet. Dieses Datum war der Beginn des Befreiungskrieges und der Ankunft Atatürks in Samsun. Ebenso wird der 29. Oktober als Feiertag der Republik und gleichzeitig als Gedenken an Atatürk gefeiert. Es ist ein wichtiger Nationalfeiertag, an dem 1923 Atatürk die Republik ausgerufen hatte.

Wer war Atatürk?
Mustafa Kemal wurde 1881 in Selânik, dem heutigen Thessaloniki in Griechenland geboren. Er kämpfte als Offizier 1915 gegen die alliierten Truppen, die die Dardanellen unter ihre Kontrolle bringen wollten. Ebenso war er beim Abwehrkampf gegen die vordringenden Griechen 1921 sowie im Offensivkrieg mit Armenien entscheidende Symbolfigur. Als Politiker war er sehr westlich ausgerichtet, liebt das Moderne und wollte die Türkei in dieser Beziehung nach vorne bringen. Er schaffte Sultanat und Kalifat ab und brachte viele Reformen auf den Weg, sodass ihm 1934 vom türkischen Parlament der Nachname Atatürk für „Vater der Türken“ verliehen wurde. Somit kann Mustafa Kemal Atatürk zu Recht als Begründer der Türkei bezeichnet werden. Er war nach dem ersten Weltkrieg der erste Präsident und erschaffte aus dem Osmanischen Reich eine Republik.

Zum Gedenken an Atatürk
Am 10. November 1938 starb Atatürk. Er hinterließ ein Land, welches geprägt war von seinem autoritären militärischen Führungsstil und andererseits von der westlichen, politisch aufklärenden Denkweise. Nachfolger wurde Mustafa Abdülhalik Renda, der Präsident der Großen Nationalversammlung. In der Türkei ist das Gedenken an Atatürk sehr stark geprägt und steht sogar unter gesetzlichem Schutz. Atatürk verstarb im Dolmabahce-Palast in Istanbul. Entsprechend einer alten Sitte, zeigen alle Uhren dort die Todesstunde des großen Reformers an. Begraben wurde Atatürk in einem Mausoleum in Ankara. Zum Gedenken an Atatürk wird am Todestag jährlich eine Trauerminute um genau 9.05 Uhr eingelegt. Sirenen begleiten diese Trauerminute durch das ganze Land. Viele weitere Gedenkstätten wurden ihm zu Ehren errichtet und im gesamten Land verteilt. Selbst der Atatürk-Staudamm und der internationale Flughafen Istanbuls wurden nach ihm benannt.

Feiertag der Nationalen Souveränität

Der Feiertag der Nationalen Souveränität ist ein Nationalfeiertag in der Türkei. Er wird am 23. April mit vielen verschiedenen Festveranstaltungen im ganzen Land gefeiert.
Was ist der Feiertag der Nationalen Souveränität?
Am 23.April 1920 wurde der Befreiungskampf der Türken gegen die Besatzungstruppen der Franzosen, Griechen, Briten, Armenier und Italiener begonnen. An diesem Tag wurde auch das neue Parlament in der Stadt Ankara eröffnet.
Mustafa Kemal Atatürk führte den Feiertag ein, der die Liebe, die Brüderlichkeit und Freundschaft zwischen den Kindern fördern soll. Der Feiertag der Nationalen Souveränität steht unter dem Motto Çocuklarimiz gelecegimizdir. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das sinngemäß: Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Dieses Motto hat auch in anderen Ländern Anklang gefunden, denn der Tag wird auch über die Grenzen der Türkei als Internationales Kinderfest hinaus gefeiert.
Wie wird der Feiertag der Nationalen Souveränität in der Türkei gefeiert?
Da es sich beim Feiertag der Nationalen Souveränität um einen Feiertag handelt, wird an diesem Tag im ganzen Land gefeiert. So finden verschiedene Veranstaltungen statt, die in ihrer Größe und Art des Feierns samt Flair einzigartig sind. Wer dies einmal erlebt hat, wird diesen Tag nicht so schnell vergessen. An diesem Tag finden verschiedene große und kleine Straßenumzüge in den Städten statt. Ganze Stadien werden zum Feiern genutzt. An großen Veranstaltungen nehmen auch Kinder aus anderen Ländern teil. Sie sollen bei den Paraden und anderen Veranstaltungen ihre Heimatländer in landestypischen Kostümen vertreten. Am Feiertag der Nationalen Souveränität haben die Kinder im ganzen Land schulfrei und können so an den Veranstaltungen teilnehmen. Kinder sollen an diesem Tag miteinander spielen können, egal welche Nationalität sie haben oder welcher Religion sie angehören.

 

Der Feiertag der Nationalen Souveränität wird auch in anderen Ländern gefeiert
Türkische Bürger organisieren auch in anderen Ländern, in denen sie nach ihrer Auswanderung leben, verschiedene Feierlichkeiten anlässlich desTages der Kinder. Da es sich auch hier um größere Veranstaltungen handelt, werden diese meist von türkischen Vereinen organisiert. Allerdings sind die Veranstaltungen auch für Kinder nichttürkischer Abstammung gedacht. Eines der Ziele, weshalb der Tag in anderen Ländern groß gefeiert wird, ist es auf die Rechte der Kinder aufmerksam zu machen und diese zu fördern.

Clubhotel an der türkischen Riviera

Die türkische Südküste, vor allem die Region von Antalya über Side bis nach Alanya gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen am Mittelmeer. Sonne, Strand und historische Monumente gibt es reichlich an der türkischen Riviera. Wem das zu wenig ist, der wird sich zusätzlich für die sportlichen Möglichkeiten begeistern. Ideale Möglichkeiten die gesamten Vorzüge dieser Region auszukosten bietet ein Urlaub in einem Clubhotel an der türkischen Riviera.

Die Anlage des Aldiana Side ist im Stil der traditionellen Karawansereien gebaut und bezaubert mit osmanischem Flair. Das Clubhotel liegt an einem weitläufigen Kiesel/Sandstrand an dem man den ganzen Tag die Sonne genießen kann, im Sommer bis zu 12 Stunden täglich.

Neben der Sonne, dem Strand und der beeindruckenden Grünanlage genießen die Gäste des Aldiana Side ein umfangreiches Sportprogramm. Hier kann jeder seinen Urlaub sportlich aktiv verbringen.

Fitness Fans können im Studio mit aktuellen Cardio- und Krafttrainigsgeräten auch im Urlaub ihr gewohntes Programm durchführen oder sich in einem der Kurse wie z.B. T-Bow mal so richtig auspowern. Es wird eine Vielzahl an Entspannungs- und Fitnesskursen angeboten.

Golfer oder diejenigen, die es werden möchten, können direkt im Club die Kompakt Trainingsanlage mit Diving Range nutzen. In Belek befinden sich 5 Golfplätze, das Team des Club Aldiana Side hilft gerne bei der Organisation des Transfers.

Optimale Windstärken und Wassertemperaturen, die nicht unter 17 Grad fallen, bieten auch für Anfänger gute Voraussetzungen zum Segeln und Surfen. Das Clubhotel bietet in Kooperation mit einer lizenzierten Schule Segel- und Surfkurse für verschiedene Leistungsstufen an.

Die Verpflegung – All-inclusive – ist im Aldiana Side bereits im Reispreis enthalten. So lassen sich die sportlich verbrauchten Kalorien genussvoll wieder auffüllen.  Von morgens bis abends kann man hier kulinarische Köstlichkeiten und Getränke genießen.

Trotz des beeindruckenden Angebotes sollte man die Gelegenheit nicht versäumen, die All-inclusive – Pfade auch einmal zu verlassen. Auch außerhalb der Clubanlage gibt es eine wahre Gastfreundschaft, spektakuläre An- und Aussichten und reich gedeckte Tische. Es gibt zahlreiche Monumente aus der Antike und dem Mittelalter an verschiedenen Orten zu bewundern. Allein schon Side hat eine hübsche Altstadt und antike Ruinen zu bieten, die eine Besichtigung wert sind. Vielleicht reich ja auch die Zeit für einen Ausflug nach Alanya und für eine Besichtigung der Zitadelle. Mietwagen sind an der türkischen Riviera relativ günstig. Auf solchen Ausflügen lohnt es sich, auch mal eine Mahlzeit im Club ausfallen zu lassen. In kleineren Restaurants etwas abseits der Hauptflaniermeilen des jeweiligen Ortes kann man oft hervorragende türkische Küche zu günstigen Preisen genießen, und wenn man die Speisekarte nicht versteht, darf man bestimmt auch mal in den Topf schauen – die türkische Gastfreundschaft ist geradezu sprichwörtlich.

Fußballstadion in Istanbul beschreiben

Die Fußballstadt Istanbul in der Türkei
Istanbul kann ohne Zweifel als Fußballstadt bezeichnet werden. Etliche Fußballstadien beherbergt diese Metropole. Dabei ist die Stadt in einen europäischen und asiatischen Teil durch den Bosporus geteilt. Sowohl auf dem europäischen Teil, als auch auf dem asiatischen Teil wird gerne Fußball gespielt. Jedes Stadion hat seine eigene Geschichte, sei es das Ali-Sami-Yen-Stadion, das Atatürk-Olympiastadion, das Sükrü-Saracoglu-Stadion oder das Recep-Tayyip-Erdogan-Stadion.
Das Ali-Sami-Yen-Stadion und Atatürk-Olympiastadion
Der bekannte türkische Fußballverein Galatasaray Istanbul nutzt das Ali-Sami-Yen-Stadion für seine Heimspiele. Ali Sami Yen war der Begründer des bekannten Fußballclubs. Das Stadion umfasst 23.785 Sitzplätze. Es befindet sich im europäischen Teil Istanbuls im Stadtteil Sisli. Aufgrund des Abrisses des alten Taksim-Stadions im Jahr 1940 wurde 1943 das Ali-Sami-Yen-Stadion erbaut. Etliche Umbauarbeiten waren notwendig, bis das Stadion 1964 vollendet werden konnte. Im Januar 2011 wurde das Ali-Sami-Yen-Stadion letztmalig von Galatasaray Istanbul genutzt. Die neue Spielstätte ist die neuegebaute Türk Telekom Arena. Ausschlaggebend waren die gravierenden Baumängel im Ali-Sami-Yen-Stadion, da hier zu wenig Stahl im Beton verbaut worden war und das Stadion jederzeit hätte einstürzen können.
Ebenfalls auf der europäischen Seite von Istanbul liegt das Atatürk-Olympiastadion im Stadtteil Basaksehir. Es ist mit seinen 83.000 Sitzplätzen das größte türkische Fußballstadion. Von der UEFA wurde die Sitzanzahl wegen der schlechten Sicht auf das Spielfeld jedoch auf 75.458 Plätze begrenzt. Das Atatürk-Olympiastadion wurde 2001 aufgrund des Bewerbungsverfahrens für die Olympischen Sommerspiele 2008 neu gebaut. Charakteristisch ist die aufwendige Dachkonstruktion in Form eines Halbmondkreises. Viele internationale Spiele wurden bisher dort ausgetragen.
Das Sükrü-Saracoglu-Stadion
Die Heimstätte des bekannten türkischen Fußballclubs Fenerbahçe ist das Sükrü-Saracoglu-Stadion im Stadtteil Kadiköy von Istanbul. Benannt ist das Sükrü-Saracoglu-Stadion nach Mehmet Sükrü Saracoglu, dem fünften Ministerpräsidenten der Türkei und zugleich von 1934 bis einschließlich 1950 Präsident des Fußballclubs Fenerbahçes war. Das Stadion hat heute eine Kapazität von 50.509 Sitzplätzen. Bei der Eröffnung im Jahr 1908 hatte das Sükrü-Saracoglu-Stadion nur 25.000 Zuschauerplätze. Mehrere Umbauten führten schließlich zum heutigen Stand. Es besitzt sogar eine Stadionheizung, mit der auch im Winter angenehme Temperaturen für das Publikum gewährleistet sind. Von der UEFA wurde das Sükrü-Saracoglu-Stadion als Fünf-Sterne-Stadion deklariert.
Das Recep-Tayyip-Erdogan-Stadion
Der türkische Fußballverein Kasimpasa SK trägt seine Heimspiele im Recep-Tayyip-Erdogan-Stadion aus. Das Stadion kann 13.000 Zuschauer beherbergen und zählt damit zu den kleinen Stadien Istanbuls. Das Recep-Tayyip-Erdogan-Stadion wurde nach dem Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan benannt, der lange Zeit seines Lebens im Stadtteil Kasimpasa lebte. Seit 2005 wird das Stadion nach UEFA-Richtlinien umgebaut.